Forschungszentrum für Bürgerschaftliches Engagement BBE
 
Kongress für Gesellschaftliches Engagement von Unternehmen

Kongress

Forum V
Von der Pflicht zur Freiwilligkeit –  und zurück? Arbeit und Soziales als unternehmerische Handlungsfelder

Der Kompromiss zwischen Arbeit und Kapital, der die Grundlage der sozialen Marktwirtschaft darstellte, scheint an Bestandskraft zu verlieren. Das verpflichtende gesellschaftliche Engagement, zu dem sich die Unternehmen einst im Schutze nationalstaatlicher Grenzen bereit erklärten, wird als Wettbewerbsnachteil beschrieben. Arbeits- und sozialrechtliche Regulierungen verteuern demnach die Produkte und mindern zugleich die Arbeitsmarktflexibilität der Herstellerunternehmen. Letztere müssen sich mittlerweile auf internationalen Märkten behaupten, die sich durch billige, häufig sehr kurzlebige, en masse hergestellte Güter auszeichnen. Deshalb müssten die gesetzlich kodifizierten Vorgaben gelockert und Unternehmen zugleich Handlungsspielräume für ein freiwilliges gesellschaftliches Engagement eröffnet werden. Vor diesem Diskussionshintergrund wird in dem Forum exemplarisch an den Bereichen Arbeit und Soziales untersucht, welche Chancen und Risiken mit dem Wandel vom normierten, gesetzlich regulierten und verpflichtenden Engagement hin zum freiwilligen gesellschaftlichen Engagement verbunden sind. Wie positionieren sich deutsche Unternehmen in diesem Spannungsfeld der Engagementformen (verpflichtend vs. freiwillig) und -bereiche (betriebsintern vs. betriebsextern)?

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